Die Affäre um den Bundespräsidenten Christian Wulff beherrscht derzeit die deutschen Medien und spätestens nach der Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Kai Diekmann auch die Satireseiten. Und zwar auch von Medien, die der Leser vielleicht nicht unbedingt dabei im Hinterkopf hat, wie die “Micky Maus”.
Eine Vorabmeldung der “Mickey Mouse” hat heute für einige Belustigung in den Redaktionen geführt, im kommenden Heft – Erscheinungsdatum Anfang Februar – gibt es eine Geschichte, die recht offenkundig Bezug zur aktuellen Politik hat: “Hundepräsident Wuff gerät unter Druck. Der Grund: Er habe Berichte über die Finanzierung seiner Privathütte mit persönlichen Anrufen bei Führungspersonen der ‘Micky Maus’ und Kai Quiekmann, Chefredakteur des Enten-Kurier, verhindern wollen”, berichtet stern.de.
“Eine längere Nachricht habe Wuff dabei auf den Anrufbeantworter dieser Zeitung gebellt und sich empört über die Recherchen gezeigt. Wuff steht seit Wochen wegen der Finanzierung seiner Hütte in Wedel mit einem 500 000-Taler-Kredit eines Pudelpaares in der Kritik. Außerdem soll er gratis Urlaub in luxuriösen Tierpensionen befreundeter Terrier gemacht haben”, heißt es weiter bei comic-report.de.
Ein PR-Coup des Ehapa-Verlags, der die “Micky-Maus” in Deutschland herausgibt. Nicht nur, dass die Meldung aktuell in fast allen großen Nachrichtenangeboten die Runde macht, die Seite des Verlags und des Magazins sind zudem aktuell nicht zu erreichen – vermutlich aufgrund des aktuell großen Interesses. Für Die Würde des Amtes ist es allerdings vielsagend.