Gelesen: Wasserball im Blickpunkt der Sporthistorie

Die Geschichte des Sports führt in Deutschland anders als in der angelsächsischen Welt immer noch ein akademisches Schattendasein, dabei produziert grade diese nicht selten Beiträge, die auch ein breiteres Publikum ansprechen können. Jüngstes positives Beispiel dieser Art ist die erst Anfang Dezember in Buchform erschienene Vortragssammlung „,Als der Sport nach Hannover kam‘: Geschichte und Rezeption eines Kulturtransfers zwischen England und Norddeutschland vom 18. bis zum 20. Jahrhundert“, die in lesenswerter Form den Einzug des modernen „englischen“ Sports vor 1933 als Teil eines weitreichenden Kulturtransfers in das damals vielfach noch vom Turnwesen beherrschte Deutschland thematisiert. » weiter …

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Gelesen: Leuchtspielhaus von Leif Randt

Ein Romandebüt, mit ansprechenden Titel, zum reduzierten Preis und dann auch noch von einem jungen Autor, der in meiner Heimatstadt Hildesheim studiert hat – ich schlug zu. Ich las „Leuchtspielhaus“ von Leif Randt interessiert, blieb am Ende aber etwas irritiert zurück. » weiter …

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Die relative Aktualität der Bahn

Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn ist ja immer wieder gern ein Thema. Gestern allerdings überraschte mich weniger die Verspätung, die mein ICE sich einfing, sondern vielmehr der eingestellte Verspätungsalarm und dessen Einstellung zur „Aktualität“. » weiter …

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Von Smile, Frown und Zings: Sieht so unsere Zukunft aus?

Eine Welt, in der alles bewertet und jeder gerankt wird; in der man sich nicht bewegen kann, ohne, dass einen die Kameras verfolgen und jeder Klick im Internet aufgezeichnet wird: In den vergangenen Monaten wurde „Der Circle“ von Dave Eggers heftig diskutiert. „Science-Fiction, die umso beklemmender ist, als die Zukunft, in der sie spielt, schon in Sichtweite ist“, urteilte die Süddeutsche Zeitung, während die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kurz und knapp urteilte: „Der Roman unser Epoche.“ » weiter …

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Kein Selfie mit der 101

Ich war in Herrenberg und hatte Hunger. Eigentlich wollte ich dort ins Open Air Kino, aber es drohte ein Gewitter. Dass ich Hunger habe, kommt – glücklicherweise – regelmäßig vor, dass ich in Herrenberg bin, eher selten. Auch wenn es nur eine halbe Stunde von zuhause entfernt liegt und eine hübsche Altstadt hat (wie ich feststellte). Nun entschied ich mich also wetterbedingt gegen Kino und Altstadt und, der Schnelligkeit halber, für die Burgerbraterei, die ich zuvor in der Nähe der der Autobahnauffahrt bemerkt hatte. Der Besuch mutet rückblickend ein wenig kafkaesk an. » weiter …

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Über den Schlaf oder Das Leben ist kein Ultratriathlon

Ich habe gerade begonnen „24/7“ von Jonathan Crary zu lesen. Es beschäftigt sich mit der veränderten Bedeutung der Nachtruhe, mit der Entwicklung zu einer Gesellschaft ohne Schlaf. Nach Beendigung folgt zu dem Text vermutlich noch eine inhaltliche Auseinandersetzung, gleich auf den ersten Seiten aber erinnerte es mich an eine Erkenntnis, die ich vor einigen Jahren hatte: Das Leben ist kein Ultratriathlon. » weiter …

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Gelesen – Maxim Biller: Im Kopf von Bruno Schulz

Ein kleiner, dünner, ernster Mann schreibt langsam und vorsichtig in sein Notizbuch und streicht den Satz sofort wieder durch. So beginnt die Novelle „Im Kopf von Bruno Schulz“ von Maxim Biller, die um einen Brief des polnischen Schriftstellers an Thomas Mann kreist und so irritierend wie lesenswert ist. » weiter …

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Von Trollen beleidigte Trolle

Im deutschen Fernsehen sind interessante Konzepte rar gesät, dabei liegen die Themen eigentlich auf der Straße oder neuerdings auf dem Bildschirm. Trolle im InterNet sind in der Netzszene ein viel diskutiertes Problem, naheliegend das eine Show dazu vor allem in der umworbenenen Zielgruppe der jungen Zuschauer punkten kann. In Schweden wurde dies umgesetzt, unter dem Namen Trolljägarna werden Trolle aufgespürt. „Wenn die Trolle nun wiederum selbst von Trollen beleidigt werden, zeigt das doch nur erneut, dass diese Sendung notwendig ist. Der Hass muss sichtbar gemacht werden“, deutet Frontmann Robert Aschberg unterdessen vorgebrachte Kritik als Beleg für die Notwendigkeit der Diskussion. » weiter …

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