Warum?

Ob die Welt noch ein Blog braucht – die Frage war für uns ehrlich gesagt untergeordnet. Unser Antrieb war ein etwas ursprünglicherer, nennen wir ihn vielleicht Sendungsbedürfnis. Die Nachfrageseite soll dabei auch zukünftig nachrangig sein: Es wird nicht für eine Zielgruppe geschrieben, sondern, weil es den Autor zum Schreiben drängt.

Statt Monokultur entstand die Idee, dabei einige Blogs und Schreiber zusammenzuwerfen. Zudem wollten wir eine Anlaufstelle für einige Freunde schaffen, die aus technischen Gründen oder aufgrund der fehlenden Regelmäßigkeit keinen eigenen Blog starten wollten – von denen wir aber gern lesen wollten.

Gestartet sind wir ohne Erwartungen. Eine Schnittmenge gibt es allerdings mit handball-world.com, einem Projekt, das vor einiger Zeit ähnlich gestartet ist und zu dem Leitmedium in dieser Sportart geworden ist. Sollte sich auch diese Geschichte verselbständigen und größer werden, sind wir also vorbereitet.

Der namensgebende Grund war zudem, dass in vielen Medien die Authenzität fehlt. „Das Unlesbare ist das, was passiert“, von Oscar Wilde spiegelt das wider – hier soll dem „Unlesbaren“ eine Plattform gegeben werden.

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